World Cocktail Championship 2015

Sofia/Bulgarien 11. - 14.10.2015

Ein Nachbericht von Marcus S. Siebert

Neugier und Spannung lag in der Luft als wir uns am Frankfurter Flughafen trafen, um nach Sofia zu fliegen, wo die diesjährige WCC sowie der IBA Congress stattfinden sollte. Wurde doch im letzten Jahr ein nahezu komplett neues Board im Hauptvorstand der International Bartenders Association gewählt.

Nach kurzem Flug wurden wir sehr herzlich am Flughafen von der bulgarischen Delegation mit lokalen Leckereien empfangen. Das Wetter war leider verregnet und sehr kalt, die Vorhersage versprach aber Besserung. Kaum im Hotel eingecheckt traf man auch schon erste bekannte Gesichter und man kam schnell ins Gespräch. Voller Erwartung ob der Dinge die uns die nächsten Tage erwarten ging es zum Welcome Dinner traditionsgemäß eingeläutet mit dem Weltmeister-Drink des Vorjahres. Mit unseren Kollegen und Freunden aus Tschechien am Tisch genossen wir den ersten Abend in entspannter Runde.

Der Congress und die neu eingeführten Competition Rules

Am nächsten Tag stand der IBA Congress auf dem Plan, für die Teilnehmer wurden verschiedene Master Classes angeboten. Der Congress verlief extrem konzentriert und die Tagesordnung wurde professionell abgehandelt. Letztlich über die neu eingeführten Competition Rules wurde rege diskutiert. Diese wurden komplett durch das neue Board überarbeitet und sollten direkt Anwendung finden.

2016 wird die WCC in Tokyo/Japan stattfinden und 2017 in Kopenhagen/Dänemark. Für Tokyo wurden bereits Rahmendaten und Preise definiert. Diese können gerne über unsere Hauptverwaltung in Hamburg erfragt werden.

Die ersten Herausforderungen an die Flairbartender

So langsam wurde es ernst, stand doch nach dem Dinner das erste Briefing für Flairbartender an. Nach anfänglicher Verwirrung wo nun dieses Briefing stattfinden soll wurde dann aber doch alles Wichtige besprochen. Unser Teilnehmer Adam Brańczyk lies großes Erwarten, ist er doch kein Unbekannter in der internationalen Flairszene. Am nächsten Morgen wurde es dann ernst für Adam. Sichtlich konzentriert und höchst motiviert startete er mit Startnummer 18 in die Vorrunde. Seine Performance war beeindruckend und höchst professionell. Als am Abend dann die sechs Finalisten bekannt gegeben wurden reichte es als Neunter in der Gesamtwertung (von 48 Teilnehmern) leider nicht unter die besten Sechs.

Trotzdem lieber Adam well done!!!

Adam Brańczyk nach seinem Auftritt

Die Classic Mixing Competitions

Frederik Knüll, unser Teilnehmer im klassischen Part konnte sich den Tag über nochmal vorbereiten und am Abend war es dann soweit, Briefing und Startnummern ziehen.

Ebenfalls wieder nach großer Verwirrung wann und wo, fand dann das Briefing schließlich statt und es entbrannten wieder viele, teilweise heftige Diskussionen bezüglich der neuen Regularien statt. Persönliche Anmerkung: „Wer lesen kann ist klar im Vorteil“ ;-)

Wie auch immer, Frederik lies es sich nicht nehmen die Startnummer !!1!! zu ziehen und da wir in diesem Jahr in der Kategorie „Pre-Dinner“ dran waren, hieß das, der Erste auf der Bühne!!! Dies ließ ihn gewohnt kalt und bestens vorbereitet ging er frühmorgens in die Challenge. Gemäß den neuen Regularien präsentierte er seinen Drink zuerst mündlich über Mikrofon, damit jeder diesen Part mitverfolgen konnte. Dies absolvierte Freddy extrem cool und erhaschte sich dadurch ersten Applaus.

Frederik Knüll auf der Bühne

Die Juroren, sehr beeindruckt, vergaben volle Punktzahl für diesen Part! Nichts desto trotz hat es auch für Frederik leider nicht für einen Platz auf dem Treppchen gereicht. Auch hier sei gesagt, das war großes Kino, was Freddy abgeliefert hat.

Mein Resümee

Meinen größten Respekt sei hier ausgesprochen an beide Teilnehmer. Frederik Knüll und Adam Brańczyk vertraten Deutschland ausgesprochen fair und kollegial. Klasse!
In unserer Kategorie Pre-Dinner gewann, was uns sehr freute, unser Eidgenosse aus der Schweiz. Andy Walch sicherte sich die Goldmedaille und ist somit Weltmeister. Auch hier nochmal beste Glückwünsche in die Schweiz.

Der Folgetag stand ganz im Zeichen der Sponsoren sowie der Vorbereitung auf das Superfinale. Tagsüber konnten man sich in Workshops auf den neuesten Stand bringen, was die „flüssige“ Industrie so an Neuigkeiten bereit hält. Im Superfinale treten alle Weltmeister der Kategorien Pre-Dinner, After-Dinner, Longdrink, Sparkling-Cocktail, Bartenders-Choice und Flairbartending nochmals gegeneinander an, um „DEN SUPERWELTMEISTER“ zu küren. Aus meiner Sicht fragwürdig, aber gut. . . Dies wurde dann im Rahmen des Abschlussabends zelebriert und der Titel ging nach Schweden. Dosa Ivanov sicherte sich diesen Superpreis mit seinem Drink „Grand Horizon“.

Gruppenphoto v.l.n.r. Marcus S. Siebert, Frederik Knüll, Adam Brańczyk, Ulf Neuhaus

Zusammengefasst sicherlich eine gelungene Weltmeisterschaft für das neue Board der IBA. Wir, die DBU schauen nach vorne, denn nach der WCC ist vor der WCC und wir werden sehen was 2016 in Tokyo passiert.

Herzliche Grüße

Marcus S. Siebert

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